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LWV-Mitarbeitende zu Besuch in Bebra

LWV-Mitarbeitende lassen sich die Arbeit in der Elektromontage erklären

Benjamin Köhler, Lisa Aßmann, Lucas Dreyer, Iris Wetzel und Theresa Hardegen (LWV Hessen Fachbereich Teilhabe Nord-Ost) lassen sich von Simone Jünemann (rechts im Bild) die Arbeitsabläufe in der Elektromontage erklären

SF-Geschäftsführer Christian Bierschenk und LWV-Mitarbeiter Benjamin Köhler im Gespräch
Christian Bierschenk (links), neuer Geschäftsführer der Sozialen Förderstätten e.V. im Gespräch mit LWV-Mitarbeiter Benjamin Köhler

Man kennt sich zum Teil schon seit einigen Jahren, in einigen Fällen allerdings nur telefonisch oder schriftlich. Dieser Umstand und die Tatsache, dass die Sozialen Förderstätten e.V. seit Anfang Juli mit einer neuen Führung agieren, war Anlass für ein Kennenlernen bei einem Lokaltermin. Fünf Mitarbeitende des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen e.V. (LWV) des Fachbereichs Teilhabe Nord-Ost trafen sich mit dem neuen Geschäftsführer der Sozialen Förderstätten e.V., Christian Bierschenk sowie mit den Fachbereichsleitungen, um bekannte und neue Themen rund um die zukünftige Entwicklung des Vereins zu erörtern.

Unter anderem ging es um die Etablierung neuer tagesstrukturierender Leistungen. Hier steht im Besonderen seit längerem die Frage im Raum, was mit den beeinträchtigten Mitarbeitenden geschieht, wenn sie in den Ruhestand gehen und keine Gestaltung des Tages zur Verfügung steht. In diesem Zusammenhang gibt es seit längerem Pläne, die ehemals von der Tagesförderstätte genutzten Räumlichkeiten in der Werkstatt Bebra umzugestalten und insbesondere das Pflegebad zu sanieren. Dieses stammt noch aus der Anfangszeit der Werkstatt Ende der siebziger Jahre.

Bei einer Begehung der Werkstatt bekamen die Besucher einen Eindruck von den vielen verschiedenen Arbeitsangeboten vermittelt und zeigten sich sehr beeindruckt, von der Individualität einzelner Arbeitsschritte. Patrick Lingelbach, Bereichsleiter der Bebraer Werkstatt erläuterte, dass die individuelle Gestaltung der Arbeitsplätze mit entsprechenden praktischen Hilfen eine wichtige Voraussetzung für die guten Abläufe in der Produktion sei, wenn z.B. mehrere Arbeitsschritte nacheinander vollzogen werden müssten.

LWV-Mitarbeiter Lucas Dreyer kommentierte, dass er natürlich immer vor Augen habe, dass seine Entscheidungen zu den eingehenden PiTs (Personenintegrierten Teilhabplänen) sehr konkret das Leben und Arbeiten der Menschen beeinflussen. Er freue sich deshalb, die Menschen, für die er eine gewisse Verantwortung trage, regelmäßig persönlich kennenlernen oder wiedersehen zu dürfen. Die alljährlichen Besuche in den Sozialen Förderstätten e.V. sind für die LWV-Mitarbeitenden in diesem Sinne von hohem Wert.

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